Kommunalpolitik stimmt Genehmigungsverfahren für die Agri-PV-Anlage zu

Im Bild von links: Daniela Braune, Alfons Wickenkamp, Jürgen Rühl, Rudi Luster-Haggeney, Klaus Grothues, Markus Höner und Philipp HobergIm Bild von links: Daniela Braune, Alfons Wickenkamp, Jürgen Rühl, Rudi Luster-Haggeney, Klaus Grothues, Markus Höner und Philipp Hoberg

Markus Höner (MdL) informierte sich in Wadersloh-Liesborn

Eine der  größten Agri-PV-Anlagen soll demnächst in Liesborn entstehen. Die erste Hürde, die Genehmigung durch den Gemeinderat, hat die geplante Anlage letzte Woche im Wadersloher Rat problemlos genommen. Am Montag (25.3.) hat sich unser Landtagsabgeordnete Markus Höner aus Vellern mit Vertretern der Ortsunion Liesborn mit ihrem Vorsitzenden Klaus Grothues und dem Wadersloher Fraktionsvorsitzenden Rudi Luster-Haggeney die Planung von Philipp Hoberg erklären lassen. Über die bereits bestehende 15 ha Heidelbeeren-Kultur soll eine Agri-PV-Anlage auf dem Hof Hoberg entstehen.
 

Philipp Hoberg bedankte sich bei den Lokalpolitikern, dass sie das Genehmigungsverfahren auf Ortsebene so reibungslos und zeitnah durchgeführt haben, auch die Gemeindeverwaltung unterstützte das Vorhaben, sodass man bisher nicht unnötig Zeit verloren hätte. Aufschlussreich waren seine Ausführungen zum Thema Einspeisemöglichkeiten und Einspeisevergütung. Direktförderung schließe eine spätere Abrechnung nach dem EEG-Gesetz aus, aber Direktvermarktung des erzeugten Stroms ist auch nicht risikolos, da niemand die Preisentwicklung der nächsten Jahrzehnte sicher voraussagen könne.

Investoren sollen natürlich aus der Region kommen, das sieht schon der Kriterienkatalog der Gemeinde vor. Vielleicht beteiligt sich die Gemeinde aber auch selbst an der Agri-PV-Anlage. Der Gewinn würde dann in den Haushalt fließen und allen Bürgern zugute kommen. Mit der Beteiligung an den Windenergieanlagen am Schmießbach in Diestedde hat man ja schließlich gute Erfahrungen gemacht.

Auf die Frage nach der Vermarktung der Heidelbeeren musste Philipp Hoberg mitteilen, dass diese Mengen, die in Liesborn geerntet werden, nicht in der Region verkauft werden können, sondern in Süddeutschland z.B. bei ALDI Süd vermarktet werden. In Norddeutschland und Westfalen kämen die Heidelbeeren schon seit Jahrzehnten von den großen Anbaugebieten in der Lüneburger Heide.

Markus Höner war sehr angetan von der Präsentation und anschließenden Diskussion mit den CDU-Mitgliedern und wünschte der Familie Hoberg viel Erfolg bei der Verwirklichung des Projekts, mit dem nicht nur Heidelbeeren vor zu viel Sonne oder Hagelschlag geschützt werden, sondern enorm viel regenerativer Strom ins Netz eingespeist wird.