Unser Dorf kann schöner werden

Nützt dem Klima und ist bienenfreundlich

29.06.2020 | CDU | Wadersloh/Liesborn/Diestedde
Ein Hingucker ist die Bepflanzung einer Verkehrsinsel in der Diestedder Bodelschwinghstraße
Ein Hingucker ist die Bepflanzung einer Verkehrsinsel in der Diestedder Bodelschwinghstraße

Die CDU sieht bei den meisten Rasenbeeten im Verkehrsraum Handlungsbedarf. Durch eine aktive Bepflanzung kann man nicht nur für Schmetterlinge und Bienen etwas tun, sondern auch das Dorfbild verschönern. Dass es auch anders geht, zeigt das Bild aus Diestedde.

Blumenampeln sind nicht das Non plus Ultra, aber nur die Butter- und Gänseblümchen einfach wachsen zu lassen, wie es die FWG vorschlägt, ist auch keine Lösung. Es sieht auch nicht schön aus und erhöht den Unkrautdruck im eigenen Garten. 

Da die Arbeitsgruppen des „ Runden Tisches Klimaschutz“ erst nach den Sommerferien zum ersten Mal zusammenkommen, hatte die FWG bereits vorgegriffen und einen entsprechenden Antrag an die Gemeinde gestellt.  Darin weisen sie auf Kommunen im Umfeld hin, bei denen einfach das Gras länger wachsen darf und somit z.B. Gänse- und Butterblumen eine Chance zum Blühen bekommen, was auch gut für die dort lebenden Insekten sei. Es gäbe auch Beete, in denen Blumen ausgesät werden, die höher wachsen und somit auch die Beete seltener gemäht werden müssten - Soweit die FWG. 

Andrea Nuphaus-Hille, sachkundige Bürgerin der CDU, empfiehlt hingegen für alle Straßenbeete mit Hilfe eines guten Garten- und Landschaftsbauers die Erarbeitung eines Konzeptes mit pflegeleichten Pflanzen, die mit wenig Wasser auskommen und trotzdem ein Hingucker sein können.

Blumenwiesen sieht sie da auch erst einmal nicht, dazu sollten größere Flächen im Gemeindegebiet herangezogen werden. Bei den Straßenbeeten ist immer wieder zu sehen, dass sie als Kurzparkflächen benutzt werden und auch nur in der kurzen Zeit schön aussehen, wenn sie gerade geschnitten wurden. Das kürzlich angelegte Beet bei Nienaber/Brunstein in Liesborn z.B. tut dem Straßenzug sehr gut und könnte evtl. der Anfang einer „Renaturierung” unserer Straßenbeete werden.

Höheres begleitendes Straßengrün bremst zudem den Verkehr, der aufgrund der optischen Verschmälerung der Straßenzüge eher langsamer fährt - ein Thema, welches zum Städtebau dazugehört.

Als Beispiel eines pflegeleichten Beetes ist auch das Beet in Liesborn vor der Volksbank zu nennen - zwar nur mit Kirschlorbeer bestückt, aber dicht bewachsen und somit viel pflegeleichter als Rasenflächen, und es wirkt für den Straßenzug strukturierend und teilt die Straße vom Bürgersteig optisch sehr gut ab.