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CDU-Ortsunion Liesborn Vorstand 1.Vorsitzender: Paul Petertombeck, Tel. 02523/6116 oder nach Dienstschluss 02523/ 8480 2.Vorsitzende: Hannelie Böcker-Riese, Tel. 02523/98800 Geschäftsführer: Klaus Grothues Tel. 02523/6316 Beisitzer: Gerhard Blessau, Thomas Freitag, Andrea Hille, Antonius Krumme, Horst Schnitker, Conny Specht, Alfons Wickenkamp Kooptierte Vorstandsmitglieder: Walter Brune (Ratsmitglied), Magnus Künneke (Ratsmitglied), Jürgen Rühl (Ratsmitglied), Franz-Peter Weber (Sachkundiger Bürger im Ausschuss für Schule, Kultur und Sport) | |
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Rechenschaftsbericht der CDU Liesborn anlässlich der Jahreshauptversammlung 2011 im Klosterhof Liesborn "Soviel Entfremdung zwischen Bürgern und Politikern gab es noch nie. Und die Barrikade, die zwischen ihnen steht, wird immer höher." Ende des Zitats. So stand es in der vergangenen Woche in einem Text, mit dem ein gerade erschienenes Buch des sehr bekannten Berliner Journalisten Nikolaus Blome beworben wurde. Ein niederschmetterndes Urteil, das die negativen Beliebtheitswerte von Politikern kurz und prägnant untermauert. Ich hoffe, im Laufe meines Berichtes darlegen zu können, dass dieses böse Urteil auf unsere Kommunalpolitiker vor Ort nicht zutrifft. Aber es hat sich seit unserer letzten Mitgliederversammlung im März 2009 einiges getan, um nicht zu sagen: Es ist in unserem Land und sogar in unserer Gemeinde einiges durcheinander geraten. Da verspielt die seit Jahrzehnten erste CDU-Regierung in Düsseldorf ihre führende Stellung unter anderem mit einer nachgerade chaotischen Schulpolitik. Statt in Ruhe die Verhältnisse zu konsolidieren und behutsam den veränderten gesellschaftlichen Veränderungen anzupassen, bleibt man verbissen in mittlerweile völlig überholten ideologischen Gräben hocken. Die Quittung kam prompt. Man könnte spöttisch sagen: Das kommt dabei herum, wenn man Schulpolitik ehrgeizigen Schulaufsichtsbeamten überlässt. Das wusste auch schon der längst vergessenen Kultusminister Mikat. Aber am Ort sieht es ja nicht besser aus: Ein Bürgermeister, der getragen war von einer soliden CDU-Mehrheit, verpasst seine Wiederwahl. Und das war weder ein Naturereignis noch das dunkle Wirken hinterhältiger Heckenschützen. Nein, man muss es deutlich sagen: Es war das Ergebnis von Sturheit, Unbelehrbarkeit und ein unterentwickeltes Vermögen, auf die Bürger zuzugehen und ihre Kritik ernst zu nehmen. Die Welt ist dadurch auch in der Gemeinde Wadersloh nicht untergegangen. Aber es war doch für die nach wie vor Mehrheitsfraktion der CDU zunächst ein gehöriger Schock. Ein Fallbeispiel für die uralte Lebensweisheit: Hochmut kommt vor dem Fall. Für Liesborn gilt das allerdings nicht. Wir haben keineswegs vergessen, was der letzte BM in Liesborn und für Liesborn geleistet hat. Um so erfreulicher ist das Abschneiden unserer Liesborner Kandidaten für den Gemeinderat. Sie sind mit einem beachtlichen Vorsprung vor den Bewerbern der anderen Parteien durchs Ziel gegangen, Aber nicht nur das! Wir können mit berechtigtem Stolz feststellen, dass unsere Ratsvertreter auch im Vergleich zu den anderen Ortsteilen einen sehr deutlichen Vorsprung verzeichnen können. 30 % mehr als die Kandidaten aus Diestedde und 14 % mehr als die aus Wadersloh sprechen eine deutliche Sprache. Jenseits aller möglichen subjektiven Bewertungskriterien kann man feststellen: Wir hatten die objektiv erfolgreichste Mannschaft, die bei der Kommunalwahl ins Rennen gegangen war. Und das soll auch so bleiben! Für uns bedeutet dieses hoch erfreuliche Ergebnis die Bestätigung unserer Arbeit vor Ort. Augenscheinlich sind doch sehr viele Mitbürger der Überzeugung, dass die von der CDU Liesborn aufgestellten Kandidaten ihre Arbeit gut gemacht haben und die Gewähr dafür bieten, dass dies auch in Zukunft so bleiben wird. Dieser Vertrauensvorschuss ist für uns eine ernste Verpflichtung. Natürlich ist nicht alles so oder so schnell gelaufen, wie wir Liesborner uns das vorgestellt haben: das wäre ja paradiesisch. Aber was wir im Rahmen unserer Möglichkeiten haben bewegen können, ist uns auch gelungen. Und das nicht zuletzt auf Grund des guten Zusammenspiels zwischen dem Parteivorstand und den Liesborner CDU-Ratsmitgliedern. Nicht aufhalten konnten wir die Auflösung unserer Grundschule als selbständige Bildungseinrichtung vor Ort. Wir sind nach wie vor der - zugegeben laienhaften - Auffassung, dass die scheinbar übergeordneten Einsichten und Ansichten besorgter Bildungsplaner nicht immer unbedingt dem Wohle der Allgemeinheit gerade in kleinen Orten dienen. Es ist anders gelaufen als wir gewünscht haben und wir müssen uns damit abfinden. Der intensive Informationsfluss und Gedankenaustausch und die Beharrlichkeit in der Verfolgung unserer Vorstellungen haben aber doch einige Erfolge gezeitigt, auf die wir nicht ohne Stolz zurückblicken: So sind in den letzten beiden Jahren einige Maßnahmen in Liesborn verwirklicht worden, die zu einem erheblichen Teil aus dem sog. Konjunkturprogramm mitfinanziert worden sind. Zunächst sind hier die energetischen Maßnahmen an eben besagter Wilhelm-Hüffer-Grundschule zu nennen. Dort sind zur effizienteren Wärmedämmung die Außentüren für 24 000 und etliche Fenster für insgesamt 77 000 erneuert worden. Auch die energetische Sanierung an unserem Museum mit einem Gesamtvolumen von 1,8 Millionen Euro ist mit 180.000 von der Gemeinde Wadersloh mitfinaziert worden. Es gibt zwar immer noch Leute, die meinen , das Museum ginge uns ja eigentlich nichts an. Das sei ja ausschließlich Sache des Kreises Warendorf. Aber es steht nun einmal Gott sei Dank in unserer Gemeinde. Und das ist für die Attraktivität unseres Gemeinwesens und da in erster Linie Liesborns von erheblicher Bedeutung. Bereits in meinem Rechenschaftsbericht 2009 hatte ich das große Engagement des Göttinger Schützenvereins und der Göttinger Feuerwehr bei der Erstellung des Radweges lobend hervorgehoben. Heute nun ist von einer weiteren Initiative aber auch erheblichen Eigenleistungen der Göttinger Wehr in Zuge der Errichtung des neuen Gerätehauses zu berichten. In dieses Projekt sind auch wieder aus dem Konjunkturprogramm 226.300 geflossen und die Gemeinde Wadersloh hat noch einmal 23.700 draufgelegt. Ein stolzer Erfolg für unseren halb-autonomen Liesborner Ortsteil! Als jüngstes und größtes, aber auch am meisten ins Auge fallende Projekt in Liesborn muss der Bau des Kunstrasenplatzes genannt werden. Es ist sicherlich nicht übertrieben, wenn ich behaupte, dass für diese Maßnahme eine erhebliche Kraftanstrengung vonnöten war. Aber der geschlossene und unbeirrte Wille der Liesborner CDU-Vertreter in den gemeindlichen Gremien hat schließlich zum Erfolg geführt. Das war nicht immer leicht. Das darf ich hier einmal öffentlich bekunden. Wir haben uns im Vorfeld manches böse Wort gefallen lassen müssen. Aber das muss man wegstecken, wenn man Kommunalpolitik in einer mehrpoligen Gemeinde erfolgreich gestalten will. Die Gesamtkosten von 400 000 sind mit 130 000 aus dem Konjunkturprogramm und 200 000 aus der Gemeindekasse finanziert worden. Dass der SV.Westfalen Liesborn sich hier mit sage und schreibe 110 000 beteiligt hat, ist eine beachtliche vereinsinterne Kraftanstrengung, die nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Natürlich haben wir auch noch Wünsche für Liesborn: Diese beziehen sich in erster Linie auf die Sicherheit von Fußgängern und hier in erster Linie von Schulkindern und Radfahrern Da wäre zunächst die von uns seit Jahren gewünschte Radwegeverbindung zwischen Laackmann (Im Klostergarten) und Godeck (Bäggerie) zu nennen. Ortskundige suchen sich einen eigenen Weg. Das ist weniger ein Problem. Aber für ortsfremde Fahrer zwischen Wadersloh und Lippstadt enden jeweils am Ortsrand von Liesborn die ansonsten hervorragenden Radwege zwischen Cappel bzw. Wadersloh und Liesborn. Dieser Zustand sollte wirklich in nächster Zeit einmal behoben werden. Des weiteren wäre für die Bewohner der Eichsfeldstraße und der Berliner Straße eine fußläufige Verbindung Richtung Dorfkern mehr als nur wünschenswert. Wir denken hier an Fußwege entlang der Benninghausener und der Herzfelder Straße. Das erhöht nicht nur den Komfort, sondern ist vor allem aus Sicherheitsgründen geboten. Natürlich wissen wir auch: Es geht nicht alles sofort und alles auf einmal. Aber wir müssen und werden hier am Ball bleiben. Lange Zeit war das Gewerbegebiet an der Waldliesborner Straße ein Sorgenkind nicht nur der politischen und planerischen Entscheidungsträger. Es wollte einfach nicht vorangehen mit dem Grundstücksverkauf trotz der von uns durchgesetzten öffentlichen Bewerbung dieses Gebietes. Aber auch dort ist in letzter Zeit Bewegung in die Sache gekommen. Es tut sich was! Wir können guten Mutes sein, dass sich in absehbarer Zeit neue Betriebe ansiedeln werden. Hocherfreulich entwickelt sich die Bebauung an der Herzfelder Straße im Baugebiet Berliner Straße. Was hatte uns dieses Gebiet an Ärger bereitet. Das staatliche Umweltamt im fernen Münster wollte einfach die Entwicklung dieses Gebietes verhindern mit dem Argument, die Emissionen eines benachbarten landwirtschaftlichen Betriebes lasse eine Genehmigung nicht zu. Schon in meinem Rechenschaftsbericht 2005 hatte ich dies als einen unglaublichen Vorgang bezeichnet, der die Dorfentwicklung nachhaltig beeinflussen werde. Das ist vom Tisch! Darüber hinaus es hat sich als sehr vorteilhaft erwiesen, auf den früheren Beschluss zu verzichten, Bauland vorrangig an Einheimische zu veräußern. Damit sind sicherlich die negativen Folgen der demografischen Entwicklungen abzufedern. Aber jetzt heißt es nach vorn zu schauen. Wir wollen verhindern, dass wie seit fast 40 Jahren die Baulandbevorratung in Liesborn im Argen liegt. Und deshalb muss langsam das Gebiet Kirchhusen in den Blick genommen werden. Es darf nicht wieder so weit kommen, dass erst nach dem Verkauf des letzten gemeindlichen Grundstückes an die Ausweisung eines neuen Baugebietes herangegangen wird. Der letzte Satz unseres Wahlprogramms lautete: Wir wollen mit gesundem Menschenverstand zum Wohle aller Bürgerinnen und Bürger unsere kommunalpolitische Arbeit verrichten." Ich denke, das ist uns einigermaßen gelungen. Ich danke allen, die daran mitgewirkt haben und darf Sie bitten, uns auch in Zukunft bei unseren Bemühungen tatkräftig zu unterstützen. Franz-Peter Weber | |
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Was wir in den letzten fünf Jahren für Liesborn erreicht haben: Bilanz 2004 -2009 Nunmehr ist das ursprünglich unansehnliche Gebiet der ehemaligen Kemper-Werke gut ins Dorfbild eingebunden. Durch den maßgeblichen Einsatz der CDU Liesborn ist die Ansiedlung des K & K - Marktes an der Lippstädter Straße zustande gekommen. Eine bessere Bewerbung des Gewerbegebietes an der Waldliesborner Straße hat Wirkung gezeigt. Ständige und beharrliche Forderung nach mehr Bauplätzen in Liesborn hat Erfolg gehabt: Es steht nunmehr ausreichend preiswertes Bauland zur Verfügung. Insbesondere erhalten Haushalte mit Kindern Zuschüsse beim Neubau von selbstgenutztem Wohneigentum. Mit der offenen Ganztagsbetreuung entspricht die Hüffer-Grundschule den zeitgemäßen Erfordernissen einer modernen Schule. Durch die Angebote der Liesborner Kindergärten, vor allem die Betreuung der unter 3-jährigen Kinder, werden die jungen Familien unterstützt und unsere jüngsten Mitbürger in hervorragender Weise gefördert. Die Zuschüsse für die Liesborner Vereine im Bereich Jugend, Sport und Kultur blieben unverändert und konnten teilweise sogar angehoben werden. Die Radwege in Göttingen sind u.a. dank des großen freiwilligen Einsatzes der Göttinger Bürgerschaft vollendet. Durch den Bau des Kleinspielfeldes ist das Liesborner Sportgelände weiter aufgewertet worden. Worum wir uns in den nächsten 5 Jahren für Liesborn besonders einsetzen wollen: Ziele 2009 -2014 Die Sportanlagen müssen so gestaltet und unterhalten werden, dass der Spielbetrieb gewährleistet ist. Das Gewerbegebiet an der Waldliesborner Straße muss weiter beworben werden. Gewerbeansiedlungen sind mit allen Mitteln zu fördern. Die vielen positiven Ansätze des Liesborner Papiers bedürfen breiter Unterstützung. Kombinierte Fuß- und Radwege innerörtlich an der Benninghauser und der Herzfelder Straße sollten in Angriff genommen werden. Die Radwegverbindung von der Nordstraße zur Lippstädter Straße sollte gesichert werden. Kürzungen in der Förderung sportlicher, jugendpflegerischer und kultureller Aktivitäten sind auch in schwierigen Zeiten unvertretbar. Für uns unverzichtbar: Die Unterhaltung der Wirtschaftswege im Außenbereich. Erhalt und Ausbau der dörflichen Infrastruktur erfordern Fantasie und Einsatz. In den neuen Baugebieten sollten die Bebauungspläne weniger strenge Reglementierungen enthalten. In den bestehenden Kindergärten sollte die bedürfnisgerechte Anpassung des Betreuungsangebotes angestrebt werden. Eine kommunale Daueraufgabe: Unterhaltung und sinnvoller Ausbau der Kinderspielplätze.iv | |